Meine ABG

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Details

Bewertung
4,5
Version
2.0.5
Entwickler
ABG FRANKFURT HOLDING GmbH

Als Mieter:in der ABG FRANKFURT HOLDING möchte ich Verwaltungsangelegenheiten möglichst dann erledigen, wenn sie gerade anfallen – nicht erst, wenn ich wieder am Computer sitze oder die Geschäftszeiten erwische. Genau an diesem Punkt setzt Meine ABG an. Die kostenlose App gehört in den Bereich Haus und Garten und ist als Service-App für Mieter:innen gedacht. Nach meinem Eindruck ist sie vor allem dann sinnvoll, wenn ich den Kontakt zur Hausverwaltung übersichtlich an einem Ort bündeln möchte.

Die Anwendung ist keine allgemeine Wohnungs- oder Haushalts-App, sondern klar auf das Mietverhältnis bei der ABG FRANKFURT HOLDING zugeschnitten. Das ist ihre größte Stärke und zugleich ihre wichtigste Grenze. Wer dort wohnt, kann von einem direkten digitalen Zugang profitieren. Wer eine Wohnung bei einer anderen Gesellschaft hat, findet hier dagegen keinen vergleichbaren Nutzen. Ich habe deshalb besonders darauf geachtet, wie verständlich die App wirkt, wie gut sie sich in unterschiedlichen Alltagssituationen verwenden lässt und an welchen Stellen ein klassischer Kontaktweg weiterhin praktischer sein kann.

Ein klarer Zugang für den täglichen Kontakt mit der Hausverwaltung

Lesbarkeit und Navigation im ersten Eindruck

Beim Öffnen einer Mieter-App erwarte ich keine überladene Plattform, sondern einen schnellen Weg zu den Dingen, die in einer Wohnung wirklich wichtig sind. Bei Meine ABG ist die thematische Ausrichtung von Anfang an eindeutig: Es geht um das eigene Mietverhältnis und um die Kommunikation mit der ABG. Dadurch muss ich mich nicht durch allgemeine Wohnratgeber, Angebote oder fremde Inhalte arbeiten.

Für Menschen, die digitale Anwendungen nur gelegentlich nutzen, ist diese Konzentration hilfreich. Eine App mit einem einzigen klaren Zweck lässt sich leichter einordnen als ein umfangreiches Kundenportal, das gleichzeitig Verträge, Zusatzprodukte, Nachrichten und Werbung anbietet. Ich empfinde den Ansatz deshalb als niedrigschwellig – vorausgesetzt, das eigene Mietkonto ist bereits eingerichtet und die Anmeldung gelingt ohne Schwierigkeiten.

Gerade bei Verwaltungs-Apps ist nicht nur das Aussehen entscheidend, sondern die Frage, ob ich beim nächsten Öffnen noch weiß, wo ich hinmuss. Ein sinnvoller Ablauf sollte sich an konkreten Anliegen orientieren: Ich möchte eine Nachricht lesen, ein Problem melden oder den Stand einer Anfrage nachvollziehen. Meine ABG wirkt in diesem Zusammenhang stärker als ein allgemeines E-Mail-Postfach, weil der Kontakt zum Mietverhältnis gehört und nicht zwischen privaten Nachrichten untergeht.

Für die Lesbarkeit ist außerdem wichtig, dass Informationen nicht nur über Farbe oder kleine Symbole vermittelt werden. Bei einer App für Mieter:innen sollten Beschriftungen eindeutig sein und nicht voraussetzen, dass ich die Bedeutung eines Icons errate. Aus meiner Sicht ist das ein entscheidender Prüfpunkt für ältere Nutzer:innen, Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen oder Personen, die digitale Begriffe nicht täglich verwenden. Die App profitiert von ihrem begrenzten Aufgabenbereich, sollte aber bei jeder Funktion konsequent mit verständlichen Texten arbeiten.

Wer mit dem Smartphone gut zurechtkommt, dürfte sich schneller orientieren als in einem langen Telefonmenü. Der Vorteil liegt nicht unbedingt darin, dass jeder Vorgang automatisch einfacher wird, sondern darin, dass ich Informationen in meinem eigenen Tempo lesen kann. Ich muss mich nicht während eines Gesprächs Notizen machen und kann eine Nachricht später erneut aufrufen. Für mich ist das besonders nützlich, wenn ein Anliegen mehrere Details enthält oder ich zunächst Fotos, Angaben zur Wohnung und eine passende Beschreibung vorbereiten möchte.

Bedienung mit unterschiedlichen motorischen Voraussetzungen

Eine mobile Anwendung kann Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit entgegenkommen, weil der Weg zur Hausverwaltung nicht zwingend über einen persönlichen Besuch führt. Wer längere Wege, Wartezeiten oder das Halten eines Telefons anstrengend findet, kann einen digitalen Kontakt grundsätzlich bequemer erleben. Das gilt auch für Personen, die ihre Anliegen lieber schriftlich formulieren, weil sie im Gespräch schnell den Überblick verlieren.

Gleichzeitig bleibt ein Smartphone ein Gerät mit kleinen Bedienelementen. Für Nutzer:innen mit eingeschränkter Feinmotorik können kurze Berührungsflächen, dicht beieinanderliegende Schaltflächen oder unbeabsichtigtes Wischen problematisch sein. Bei einer Schadensmeldung ist das mehr als eine kleine Unannehmlichkeit: Wenn ich eine Eingabe versehentlich verliere, muss ich den Vorgang möglicherweise erneut beginnen. Deshalb würde ich bei wichtigen Anliegen bewusst langsam vorgehen und vor dem Absenden kontrollieren, ob die richtige Wohnung und das richtige Thema ausgewählt sind.

Ein praktischer Tipp ist, Nachrichten nicht direkt unter Zeitdruck abzuschicken. Ich würde zunächst die wichtigsten Fakten in einer Notiz sammeln: Was ist passiert, wo genau tritt das Problem auf und seit wann besteht es? Danach lässt sich der Text in Ruhe in die App übertragen. Dieser kleine Zwischenschritt hilft nicht nur bei motorischen Einschränkungen, sondern auch dann, wenn die Situation emotional belastend ist oder ich gerade unterwegs bin.

Für Menschen, die Spracheingabe verwenden, kann das Smartphone selbst eine Erleichterung sein. Ob die jeweilige Eingabe in Meine ABG mit den Bedienungshilfen des Geräts gut zusammenspielt, hängt jedoch von der konkreten Systemversion und der persönlichen Konfiguration ab. Ich würde mich deshalb nicht allein auf eine bestimmte Eingabemethode verlassen. Wer auf größere Schrift, Vergrößerung oder Vorlesefunktionen angewiesen ist, sollte die App nach der Installation direkt mit den eigenen Einstellungen testen – am besten zunächst mit einem unverbindlichen Blick durch die Oberfläche statt mitten in einem dringenden Anliegen.

Sensorische Bedürfnisse und verständliche Rückmeldungen

Bei einer Mieter-App zählt nicht nur, ob Text vorhanden ist, sondern ob ich sicher erkenne, was gerade passiert. Nach dem Tippen auf eine Funktion möchte ich wissen, ob eine Nachricht wirklich versendet wurde, ob eine Eingabe gespeichert ist oder ob noch ein Schritt fehlt. Unklare Rückmeldungen können für viele Nutzer:innen stressig sein, besonders für Menschen, die nicht gut sehen, Farben schwer unterscheiden oder akustische Hinweise nicht wahrnehmen.

Meine ABG ist deshalb dann besonders zugänglich, wenn wichtige Zustände zusätzlich durch Text und nicht ausschließlich durch Farbe, Animation oder Ton erklärt werden. Eine schriftliche Bestätigung ist für mich wertvoller als ein kurzer visueller Effekt, weil ich sie in Ruhe prüfen kann. Auch eine klar erkennbare Trennung zwischen bereits erledigten und noch offenen Vorgängen würde die Orientierung erleichtern, etwa wenn ich später nachvollziehen möchte, ob eine Mitteilung bereits bearbeitet wurde.

Menschen mit Konzentrationsschwierigkeiten profitieren von kurzen, konkreten Formulierungen. Bei einem Anliegen rund um die Wohnung sollte ich nicht erst lange Hinweise interpretieren müssen, bevor ich weiß, welche Informationen gebraucht werden. Gleichzeitig dürfen wichtige Hinweise nicht so knapp sein, dass sie missverständlich werden. Die beste Balance wäre aus meiner Sicht ein klarer Hauptschritt mit optionalen Erläuterungen für Nutzer:innen, die mehr Kontext benötigen.

Auch die Umgebung spielt eine Rolle. In einer hellen Wohnung, im Treppenhaus, im Bus oder bei schlechtem Licht wird eine kleine Schrift anders wahrgenommen. Ich würde die App daher nicht nur in einer ruhigen Testsituation beurteilen, sondern auch einmal mit einer Hand und unter wechselnden Lichtverhältnissen öffnen. Genau dort zeigt sich, ob die Navigation wirklich alltagstauglich ist oder nur auf dem heimischen Sofa bequem wirkt.

Situativer Zugang: Wenn das Anliegen nicht bis morgen warten kann

Ein realistisches Beispiel: In meiner Küche bemerke ich abends Feuchtigkeit an einer Wand. Ich möchte nicht sofort telefonieren, habe aber auch keine Lust, die Beobachtung bis zum nächsten Tag zu vergessen. Mit einer Mieter-App kann ich den Vorgang zeitnah festhalten, die Stelle genauer beschreiben und – sofern der jeweilige Ablauf das unterstützt – passende Informationen ergänzen. Der Nutzen liegt hier weniger in spektakulären Funktionen als darin, dass ich den Kontakt in dem Moment beginne, in dem mir das Problem auffällt.

Für Menschen mit wechselnden Arbeitszeiten ist dieser zeitunabhängige Ansatz besonders interessant. Auch Eltern, pflegende Angehörige oder Personen, die nicht problemlos während üblicher Bürozeiten telefonieren können, erhalten einen zusätzlichen Kommunikationsweg. Ich kann einen Text formulieren, wenn im Haushalt gerade Ruhe ist, und muss nicht versuchen, während eines vollen Tages einen Rückruf abzupassen.

Unterwegs kann die App ebenfalls praktisch sein, etwa wenn ich einen Brief der Hausverwaltung nicht zur Hand habe, aber eine Nachricht prüfen möchte. Trotzdem würde ich sensible oder ausführliche Anliegen nicht unbedingt im öffentlichen Raum erledigen. Ein Smartphone-Bildschirm kann leicht von anderen eingesehen werden, und hektische Bedienung erhöht das Risiko von Tippfehlern. Für mich ist die mobile Nutzung daher vor allem eine Möglichkeit, etwas anzustoßen oder nachzusehen; für längere Texte bevorzuge ich einen ruhigen Ort.

Auch bei einer Erkrankung oder eingeschränkter Mobilität kann ein digitaler Kontaktweg entlasten. Wer nicht ohne Weiteres zum Büro gelangen kann, muss sein Anliegen nicht automatisch persönlich vortragen. Das macht die App nicht zu einem Ersatz für jede Unterstützung, aber sie kann eine wichtige Hürde senken. Besonders hilfreich ist sie, wenn ich schriftlich genauer ausdrücken kann, was in der Wohnung passiert, als ich es spontan am Telefon beschreiben würde.

Wo der digitale Weg an Grenzen stößt

Die wichtigste Einschränkung ist die Bindung an die ABG FRANKFURT HOLDING. Meine ABG ist keine universelle Lösung für Mietangelegenheiten und auch kein Werkzeug, mit dem ich verschiedene Wohnungen oder Vermieter zusammenführen kann. Für Menschen mit mehreren Mietobjekten, einer Zwischenmiete oder einem bevorstehenden Umzug kann ein allgemeines Dokumentenarchiv oder der direkte Kontakt zur jeweiligen Verwaltung übersichtlicher sein.

Eine App ersetzt außerdem nicht automatisch jede Form der Kommunikation. Bei dringenden Situationen, insbesondere wenn eine unmittelbare Gefahr besteht, würde ich nicht darauf warten, dass eine digitale Nachricht gelesen wird. In solchen Fällen sind die dafür vorgesehenen Notfall- oder Bereitschaftswege wichtiger. Die App eignet sich aus meiner Sicht eher für nachvollziehbare Serviceanliegen, Rückfragen und Mitteilungen, bei denen eine schriftliche Spur sinnvoll ist.

Auch die Anmeldung kann für manche Personen eine Hürde darstellen. Wer Passwörter ungern verwaltet, kein eigenes Smartphone nutzt oder beim Einrichten Unterstützung braucht, profitiert erst dann von der Anwendung, wenn dieser erste Schritt geschafft ist. Hier kann es sinnvoll sein, sich von einer vertrauten Person helfen zu lassen, ohne Zugangsdaten ungeschützt weiterzugeben. Für Bewohner:innen, die grundsätzlich lieber persönlich oder telefonisch kommunizieren, ist die App nicht automatisch die bessere Wahl.

Ein weiterer Trade-off betrifft die Geschwindigkeit. Eine Nachricht lässt sich schnell absenden, aber daraus folgt nicht zwangsläufig eine sofortige Antwort. Wer eine direkte Klärung braucht oder mehrere Rückfragen erwartet, kann mit einem Gespräch effizienter sein. Der digitale Kanal ist besonders stark, wenn ich Fakten dokumentieren und später wieder nachlesen möchte. Er ist weniger überzeugend, wenn mein Anliegen nur durch ein spontanes Gespräch verständlich wird.

Bei der Bedienung würde ich außerdem darauf achten, ob die App mit meinen persönlichen Einstellungen gut funktioniert. Größere Systemschrift, Vergrößerung, Vorlesefunktionen oder alternative Eingaben können die Nutzung verbessern, aber nicht jede App reagiert darauf gleich gut. Menschen, die auf sehr spezifische Bedienungshilfen angewiesen sind, sollten deshalb vor einer wichtigen Meldung einen kurzen Probelauf machen. Das ist kein Misstrauen gegenüber der Anwendung, sondern eine vernünftige Vorbereitung für den eigenen Alltag.

Für wen sich Meine ABG besonders lohnt

Ich sehe den größten Nutzen bei Mieter:innen der ABG, die ihre Angelegenheiten gern schriftlich und ohne Telefonwarteschleife organisieren. Dazu gehören Menschen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten, Personen mit eingeschränkter Mobilität und Nutzer:innen, die Informationen lieber lesen als telefonisch aufnehmen. Auch wer wiederholt ähnliche Anliegen hat, kann von einem festen digitalen Zugang profitieren, weil der Kontakt nicht jedes Mal neu gesucht werden muss.

Für ältere Menschen ist die Einschätzung differenzierter. Die begrenzte Ausrichtung auf das Mietverhältnis kann den Einstieg erleichtern, wenn die Oberfläche verständlich aufgebaut ist. Gleichzeitig sollte die erste Einrichtung nicht allein an einer Person hängen, die wenig Erfahrung mit Apps hat. Eine gemeinsame Einrichtung mit Angehörigen oder einer Beratungsstelle kann helfen; anschließend sollte die Mieterin oder der Mieter die Anwendung möglichst selbstständig bedienen können.

Für Menschen mit Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen ist die App nicht pauschal gut oder schlecht geeignet. Entscheidend ist, wie die konkrete Gerätekonfiguration, die Schriftgröße und die Rückmeldungen zusammenspielen. Ich würde besonders prüfen, ob alle wichtigen Aktionen auch ohne schnelle Gesten verständlich sind und ob Statusinformationen in Textform erkennbar bleiben. Wer diese Punkte positiv erlebt, kann einen echten Gewinn an Selbstständigkeit haben.

Weniger passend ist Meine ABG für Personen, die keinen digitalen Zugang wünschen, kein kompatibles Gerät verwenden oder bei dringenden Problemen auf eine sofortige persönliche Reaktion angewiesen sind. Auch Nutzer:innen, die eine zentrale App für mehrere Anbieter suchen, werden hier wahrscheinlich nicht das passende Werkzeug finden. In diesen Fällen sind Telefon, persönlicher Kontakt oder ein allgemeines Ablagesystem die bessere Ergänzung.

Einordnung gegenüber E-Mail, Telefon und persönlichem Kontakt

Im Vergleich zu E-Mail wirkt eine spezielle Mieter-App grundsätzlich fokussierter. Eine Nachricht an die Hausverwaltung kann leichter dem richtigen Mietverhältnis zugeordnet werden, während ich bei E-Mails Betreff, Empfänger und Anhänge selbst korrekt zusammenstellen muss. Dafür ist E-Mail flexibler, besonders wenn ich mehrere Dokumente verwalten oder auch mit anderen Beteiligten kommunizieren möchte.

Das Telefon bleibt überlegen, wenn eine Situation kompliziert ist oder ich sofort Rückfragen stellen muss. Ein Gespräch kann Missverständnisse schneller auflösen und ist für Menschen angenehmer, die ungern längere Texte tippen. Die App spielt ihre Stärke dagegen bei der Nachvollziehbarkeit aus: Ich kann meine Formulierung vor dem Absenden prüfen und später auf die Kommunikation zurückgreifen, statt mich nur an ein Gespräch erinnern zu müssen.

Ein persönlicher Besuch ist bei manchen Anliegen weiterhin wertvoll, etwa wenn ich Unterstützung beim Verständnis eines Schreibens brauche oder digitale Wege nicht sicher bedienen kann. Gleichzeitig bedeutet der Besuch mehr Planung und ist nicht für alle körperlich oder zeitlich leicht erreichbar. Meine ABG ist deshalb am überzeugendsten als zusätzlicher Zugang, nicht als Grund, andere Kontaktmöglichkeiten vollständig aufzugeben.

Mein inklusives Urteil nach dem Alltagstest

Meine ABG ist eine sinnvolle, kostenlose Service-App für Mieter:innen der ABG FRANKFURT HOLDING, die ihre Wohnungsangelegenheiten gern digital und schriftlich erledigen. Sie konzentriert sich auf einen klar umrissenen Zweck und ist dadurch leichter einzuordnen als viele umfangreiche Kundenportale. Die Veröffentlichung erfolgte am 4. Dezember 2023; aktuell wird die Anwendung in Version 2.0.5 geführt. Im Store kommt sie auf eine durchschnittliche Bewertung von 4,5 bei rund 91 Bewertungen und mehr als 10.000 Installationen – ein ordentliches Zeichen dafür, dass sie bei ihrer Zielgruppe auf Interesse stößt.

Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren, was zu einer Verwaltungs-App ohne spielerische oder problematische Inhalte passt. Entwickelt wird sie von ABG FRANKFURT HOLDING GmbH. Für mich ist aber nicht die Bewertung allein ausschlaggebend, sondern ob ich ein Anliegen ohne unnötige Hürden formulieren, absenden und später wiederfinden kann. Genau darin liegt der praktische Wert dieses Angebots.

Mein wichtigster Rat lautet: Installieren sollte die App vor allem, wer tatsächlich bei der ABG wohnt und einen zusätzlichen, mobilen Kommunikationsweg gebrauchen kann. Nach der Einrichtung würde ich zunächst in Ruhe die Navigation prüfen, die persönlichen Bedienungshilfen aktivieren und testen, ob Schrift, Schaltflächen und Rückmeldungen für mich gut funktionieren. Erst danach würde ich sie für ein zeitkritisches Anliegen verwenden.

Unterm Strich empfinde ich Meine ABG als gute Ergänzung zu Telefon, E-Mail und persönlichem Kontakt. Sie kann Wege verkürzen, schriftliche Kommunikation erleichtern und Menschen mehr Kontrolle über den Zeitpunkt ihrer Anfrage geben. Ihre Grenzen liegen bei dringenden Fällen, schwierigen Gesprächen, fehlendem digitalem Zugang und individuellen Barrieren in der Bedienung. Für ABG-Mieter:innen, die einen ruhigen und nachvollziehbaren digitalen Kontakt bevorzugen, ist sie dennoch eine empfehlenswerte praktische Option.

Facebook Pros and Cons

Vorteile

  • Schneller Zugriff auf persönliche Vertrags- und Kontodaten
  • Übersichtliche Darstellung wichtiger Informationen in der App
  • Praktische digitale Verwaltung statt Papierunterlagen
  • Nützliche Erinnerungen und Hinweise zu relevanten Vorgängen
  • Für unterwegs jederzeit verfügbar
  • sofern eine Internetverbindung besteht

Nachteile

  • Funktionsumfang kann je nach Vertrag oder Anbieter eingeschränkt sein
  • Für die Nutzung ist meist ein persönliches Konto erforderlich
  • Sensible Vertragsdaten erfordern besondere Aufmerksamkeit beim Datenschutz
  • Ohne aktuelle App-Version können einzelne Funktionen fehlerhaft sein
  • Bei technischen Problemen ist man auf den digitalen Support angewiesen

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Frequently Asked Questions

Was ist Meine ABG und wofür kann ich die App verwenden?

Meine ABG ist die mobile Anwendung der ABG Frankfurt Holding und richtet sich vor allem an Mieterinnen und Mieter der ABG. Nach der Anmeldung lassen sich wichtige Anliegen rund um das Mietverhältnis digital erledigen. Dazu gehören beispielsweise die Einsicht in Informationen, die Kontaktaufnahme mit dem Vermieter sowie je nach Vertrag und freigeschalteten Funktionen die Meldung von Schäden oder die Verwaltung bestimmter Mietangelegenheiten. Der genaue Funktionsumfang kann vom Benutzerkonto abhängen.

Wer kann sich bei Meine ABG registrieren und welche Daten werden benötigt?

Die App ist in erster Linie für bestehende Mieterinnen und Mieter der ABG vorgesehen. Für die Registrierung oder erstmalige Aktivierung werden normalerweise persönliche Angaben und Informationen zum Mietverhältnis benötigt, damit das Konto eindeutig zugeordnet werden kann. Je nach Verfahren können außerdem eine E-Mail-Adresse, ein Aktivierungscode oder weitere Vertragsdaten erforderlich sein. Personen ohne ABG-Mietverhältnis können die Anwendung möglicherweise nur eingeschränkt oder gar nicht nutzen.

Kann ich über Meine ABG einen Schaden oder eine Reparatur melden?

Eine der praktischsten Funktionen ist die digitale Kommunikation bei Problemen in der Wohnung oder im Gebäude. So können Nutzer, sofern diese Funktion für ihr Konto aktiviert ist, einen Schaden beschreiben und gegebenenfalls Fotos oder zusätzliche Angaben übermitteln. Dadurch erhält die zuständige Stelle bereits wichtige Informationen für die Bearbeitung. Die App ersetzt jedoch nicht automatisch einen Notruf oder einen speziellen Bereitschaftsdienst bei akuten Gefahren, Wasserschäden oder dringenden Notfällen.

Ist Meine ABG kostenlos und auf welchen Geräten funktioniert die App?

Der Download von Meine ABG ist in der Regel kostenlos. Für die Nutzung können jedoch mobile Daten anfallen, wenn keine WLAN-Verbindung besteht. Die App ist für unterstützte Android- und iOS-Geräte erhältlich; welche Betriebssystemversionen aktuell kompatibel sind, hängt von den Vorgaben der jeweiligen App-Version ab. Vor der Installation sollten Nutzer deshalb die Angaben im Google Play Store oder im Apple App Store prüfen und ausreichend freien Speicherplatz einplanen.

Wie sicher sind meine persönlichen Daten in Meine ABG?

Da die App Informationen zum Mietverhältnis und möglicherweise persönliche Kontaktdaten verarbeitet, sollten Nutzer die Anmeldung und den Datenschutz ernst nehmen. Verwenden Sie ein starkes, einzigartiges Passwort, geben Sie Zugangsdaten nicht weiter und aktivieren Sie die Gerätesperre. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den Datenschutzbestimmungen des Anbieters. Vor dem Download empfiehlt es sich, die aktuelle Datenschutzerklärung zu lesen und bei Fragen zu gespeicherten Daten oder Löschfristen den offiziellen ABG-Support zu kontaktieren.

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